Herausforderungen im Sondermaschinenbau begegnen

13. Jun 2018 item Redaktion

Im Sondermaschinenbau gelten besondere Bedingungen. Was bedeutet das konkret für die Aspekte Qualität und Service? 

Ob es sich nun um eine Lean-Production-Montagezelle, ergonomische Montageplätze oder gar eine Schutzeinhausung für einen Laser zur Beobachtung von Weltraumschrott handelt: Woche für Woche unterstreichen die Geschichten und Meinungen der Interviewpartner auf dem item Blog, worauf es im Sondermaschinenbau vor allem ankommt: Starre Konzepte führen keinesfalls zum Ziel. Stattdessen sind es Kreativität sowie individuelle Konzepte und Umsetzungen, die das Herz und die Faszination dieser Sparte ausmachen. Dies wiederum führt zu spezifischen Herausforderungen an die eingesetzten Komponenten im Sondermaschinenbau. Doch mit welchen typischen Stolpersteinen sehen sich Sondermaschinenbauer alltäglich konfrontiert? Und wie umgeht man sie am besten? 

Erweiterte Qualitätsdefinition und starker Zeitdruck 

Der Qualitätsbegriff geht heutzutage über die Resistenz und Langlebigkeit des verwendeten Materials hinaus. Stattdessen rückt die Hochwertigkeit aller Aspekte in den Blick – vom gesamten System bis zu sämtlichen damit verknüpften Prozessen. Hinzu kommt die zunehmende Bedeutung der Prinzipien der Lean Production: Unternehmen sind bestrebt, nicht unnötig Kapital zu binden. Dies schließt mit ein, dass sie nur so viel produzieren und im Lager haben, wie notwendig. Anders gesagt:  Erst wenn die Bestellung konkret vorliegt, erfolgt die Produktion. Daher muss nicht nur das Produkt, sondern auch das gesamte System dahinter hochwertig und flexibel sein. Dazu gehört eben auch eine umfassende Kundenberatung. Persönliche Betreuung, Unterstützung in technischen und gestalterischen Fragen sowie schnelle und sichere Lieferung gehören zu den Aspekten, auf die produzierenden Unternehmen Wert legen sollten. 

Zudem spielt der Zeitfaktor im Sondermaschinenbau eine zunehmende Rolle. Natürlich war hier zeitliche Effizienz schon immer von entscheidender Bedeutung – ganz gleich, ob es nun um Projektmeilensteine oder einzuhaltende Lieferfristen ging. Dennoch gibt es inzwischen deutlich stärkeren Druck auf die produzierenden Unternehmen. Der Zeitdruck nimmt immer mehr zu: Beispielsweise werden in zahlreichen Branchen vor der Auftragsvergabe Konventionalstrafen für eine deutliche Überschreitung von Lieferterminen vereinbart. Daneben steigen auch die Ansprüche der Kunden in puncto Flexibilität. Neue Anforderungsprofile folgen in rascher Folge, was häufige Modifikationen an den Anlagen notwendig macht. Eine der zentralen Herausforderungen im Sondermaschinenbau ist die, Kunden in immer kürzeren Abständen dabei zu unterstützen, ihre Produktion zu verbessern oder umzugestalten.

 

Höchste Ansprüche an Material und Kundenservice  

Seit jeher adressieren wir die genannten Herausforderungen im Sondermaschinenbau durch unsere Qualitäts- und Service-Politik. Aus zahlreichen Gründen ist der Kauf von item Komponenten eine nachhaltige Investition in die Zukunft. Dies wird durch exaktes und kontinuierlich durchgeführtes Qualitätsmanagement gewährleistet, das zudem gemäß ISO 9001:2015 zertifiziert ist. Unsere Lösungen zeichnen sich durch ausgesprochene Robustheit, Langlebigkeit und Flexibilität aus. Alle Produkte werden im Prototypenbau intensiv getestet. Zudem sind sie mit Sicherheitsbeiwerten versehen, die die auf das Produkt und den Anwender angepasst sind. Und diese Flexibilität geht über das hinaus, was ein modularer Systembaukasten aus Aluminium ohnehin leisten muss: So sind beispielsweise Bauteile der ersten Stunde aus dem MB Systembaukasten weiterhin im Einsatz und lieferbar. Ebenso lassen sich diese mit item Produktneuheiten von heute oder auch morgen kombinieren. 

Solche Nachkaufbarkeit und Zukunftsorientierung sind gerade im Sondermaschinenbau von entscheidender Bedeutung, wie auch ganzheitliche Kundenzentrierung. Das Motto „Ihre Ideen sind es wert“ bringt die Wertschätzung für unsere Kunden auf den Punkt. Durch das Ende 2016 eröffnete Vertriebs- und Fertigungszentrum im Businesspark Piepersberg hat sich der Kundenservice noch einmal gesteigert. Das zeigt sich insbesondere in der deutschlandweiten Lieferung von Lagerware innerhalb von 24 Stunden und von zugeschnittenen Komponenten innerhalb von 48 Stunden. Bausätze und fertige Komplettlösungen sind, abhängig vom Projektumfang, innerhalb von 14 Tagen lieferbar. 5.000 ständig verfügbare Kleinteile, 1.500 Tonnen Langgut und 120 Flächen – das sind die Eckdaten des Lagers, die für die Verfügbarkeit des Produktspektrums von item stehen. Darüber hinaus tun wir alles dafür, um unseren Kunden die Arbeit an Ihren Projekten zu erleichtern: Ob persönliche Beratung und Musterlösungen, Schulungen oder praktische Software für Digital Engineering – wir sind immer für Sie da.

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