Cocktails auf Knopfdruck mit item

19. Sep 2018 item Redaktion

Wie eine modulare Lösung die Herstellung von Cocktails revolutioniert.

Fruchtiger Geschmack, eiskalter Genuss: Cocktails gehören für viele zu einer gelungenen (Sommer-)Party einfach dazu, zumal sich auch ohne Alkohol tolle Cocktail-Kreationen zaubern lassen. Allerdings stellt die Produktion von Cocktails in einem größeren Maßstab Gastronomie und Veranstalter vor einige Probleme. In Stoßzeiten oder Konzertpausen entsteht ein Bedarf, der kaum zu bewältigen ist. In kürzester Zeit müssen Tausende Cocktails gemixt werden. Vorproduktion ist zwar möglich, jedoch nicht optimal. Schließlich lässt sich nicht genau vorausplanen, welcher Verbrauch eintreten wird. Schankverlust ist ebenfalls ein Thema: Flaschen fallen herunter oder ein Barkeeper ist zu großzügig mit einer bestimmten Zutat, sodass die Planung nicht aufgeht. Es kommt eben auf die perfekte Mischung an. Mit seiner cocktail-box, einer automatischen Cocktailmaschine, hat Timm Kasischke eine pragmatische Antwort auf diese Herausforderungen gefunden, die europaweit patentiert ist. 

Cocktails am laufenden Band 

Bereits während seines Studiums der Medizintechnik beschäftigte sich Herr Kasischke mit der Frage, ob sich die Idee einer Cocktailmaschine technisch umsetzen lässt: „Es gibt beim Mixen von Cocktails immer viele Unsicherheiten. Da kam mir der Gedanke, eine Maschine zu entwickeln, die Cocktails auf Knopfdruck in großen Mengen produziert.“ Auf einer Studentenparty kam 2006 der erste, in der elterlichen Garage entwickelte Prototyp zum Einsatz. Obwohl sich die Cocktailmaschine inzwischen deutlich verändert hat, ist die Grundidee gleich geblieben: Auf Knopfdruck entstehen aufgrund der geschickten Zusammenführung der einzelnen Zutaten hochwertige Cocktails in gleichbleibender Qualität. Weitere Erfahrungen auf Events und bei seiner Arbeit für ein Unternehmen von Medizinprodukten ermöglichten es Herrn Kasischke, die cocktail-box stetig zu optimieren und sein 2009 gegründetes Unternehmen auszubauen.  

Grundlage für die automatisierte Cocktailherstellung ist das Zusammenspiel einer Rezeptdatenbank und eines Pumpensystems: „Jeder Zutat ist im Prinzip eine eigene Pumpe zugeteilt. Je nach Rezept gibt die Maschine dann weiter, welche Pumpe wie lange benötigt wird“, erklärt der Ingenieur. Die Einzelzutaten wiederum befinden sich in separaten Boxen mit 5 oder 10 Litern Inhalt im Innern der cocktail-box. Erst im Cocktailglas vereinigen sich die Zutaten. Quervermischungen, die sich negativ auf den Geschmack auswirken würden, werden so konsequent vermieden. Der gesamte Mixvorgang dauert zwischen vier und acht Sekunden, abhängig von der Zusammensetzung des jeweiligen Cocktailrezepts. Auf diese Weise entstehen 300 bis 500 Cocktails pro Stunde. Gesteuert wird die Cocktailmaschine bequem via Touchdisplay, Vorkenntnisse sind nicht nötig. „Im Grunde ist das so einfach wie Bierzapfen“, sagt Herr Kasischke. 

Cocktailmaschine für jeden Bedarf 

Geschmäcker sind verschieden, das ist bei Cocktails nicht anders. Daher lässt sich die Rezeptdatenbank der cocktail-box beliebig erweitern. Diese Flexibilität zeichnet zudem das ganze Konzept der Cocktailmaschine aus. Sie basiert auf modularen Thekenmodulen mit der Breite von einem Meter, die gekoppelt werden. Auf dieser Basis lassen sich Theken in beliebiger Größe zusammenstellen. Für die Rahmenkonstruktion setzt das Team um Timm Kasischke daher auf die Profiltechnik unseres MB Systembaukastens: „Früher haben wir auf einen Mitbewerber zurückgegriffen, der aber in vielen Punkten nicht so gut war. Mit item sind wir einfach flexibler. Wir haben Kunden, die etwas Außergewöhnliches benötigen oder eine bestehende Theke erweitern möchten. Da ist item aufgrund der Modularität natürlich super einsetzbar.“ Übrigens sind auch individuelle Beleuchtung und ein komplett gebrandeter Look möglich.

Dies führt zum einem weiteren Vorteil: Es steht nicht nur die mobile Variante zur Verfügung, die auf Messen oder anderen Großveranstaltungen erfolgreich zum Einsatz kommt. Für Restaurants oder Bars empfiehlt sich die stationäre Cocktailmaschine, die auf eine bestehende Theke aufgesetzt wird und somit keinen zusätzlichen Platz beansprucht. Bauliche Veränderungen, Bohrungen oder Löcher sind ebenfalls nicht nötig. „Wir haben Gastronomen unter unseren Kunden, die unsere Cocktailmaschine bereits erfolgreich dazu nutzen, um ihr Personal zu entlasten“, sagt Herr Kasischke. Aber auch die mobile Variante wurde schon weiter auf die Spitze getrieben – in Form einer Cocktailmaschine, die in ein Elektrofahrzeug der Firma StreetScooter integriert wurde. Man darf also gespannt sein, was als nächstes folgen wird.

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