LED-Industrieleuchten: Optimale Sicht in Ihrer Arbeitsumgebung

10. Feb 2016 item Redaktion

Tipps für die Auswahl der richtigen LED-Leuchten bei der Ausstattung von industriellen Arbeitsplätzen.

LED-Beleuchtung ist aus der industriellen Produktion längst nicht mehr wegzudenken. Eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Betriebsstunden, hohe Leistungsfähigkeit und niedriger Energieverbrauch sprechen eine deutliche Sprache. Für Arbeitsplatzsysteme ist sie also bestens geeignet. Gleichzeitig sollte aus Gründen der Ergonomie, des Mitarbeiterschutzes und der Produktivität genau darauf geachtet werden, dass die Augen beziehungsweise Konzentration der Belegschaft nicht strapaziert werden. Durch die Befolgung einiger einfacher Grundprinzipien lassen sich die Vorteile der LED-Technik jedoch risikofrei und effizienzsteigernd ausspielen. 

Falls Sie gerne praktische Beispiele sehen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren ausführlichen Webcast über LED-Leuchten auf YouTube.

Farbtemperatur und homogene Beleuchtung

Große Bedeutung kommt der Lichtfarbe einer LED-Industrieleuchte zu, da sie einen erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des einzelnen Mitarbeiters und auf seine Motivation ausüben kann. Grundsätzlich sollte man folgende Grundlagen zur Lichtfarbe kennen: Kaltweißes Licht besitzt eine anregende Wirkung auf den menschlichen Organismus, während warmweißes Licht eher für Beruhigung sorgt.

In der Industrie haben sich entsprechende Richtwerte durchgesetzt. Für eine industrielle Arbeitsumgebung, also etwa den Arbeitsplatz eines Monteurs, empfiehlt sich eine Lichtfarbe um 4000 Kelvin. Dieser Wert liegt zwischen dem klassischen, warmweißen Lichtton, wie wir ihn von Glühbirnen her kennen (2500 bis 2700 Kelvin) und gewöhnlichem Tageslichtweiß (5800 bis 6500 Kelvin).

Eine solch moderate Farbtemperatur ermöglicht ermüdungsfreies Arbeiten. Der Mitarbeiter wird weniger belastet und macht weniger Fehler – letztendlich ist er also deutlich produktiver.

Multischatten

Von Multischatten, d. h. mehreren, sich überlagernden Schatten, geht ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Belastung für die Augen aus. Stellen wir uns nun eine suboptimale Leuchte vor, die zwar mit LED-Technik, jedoch mit einzelnen Spots arbeitet. Dementsprechend produziert jede einzelne Leuchtdiode einen harten Schatten, was die Augen sehr anstrengt. Über den gesamten Arbeitstag führt dies zu merklichen Ermüdungserscheinungen. Homogene Beleuchtung mit weichen Schatten, wie sie unsere LED-Leuchten produzieren, bewirkt hingegen das exakte Gegenteil: Die Augen der Mitarbeiter werden entlastet. 

Frequenz und Lichtstärke der LED-Industrieleuchte

Oft herrscht noch eine gewisse Unklarheit darüber, welche Taktfrequenz ein Leuchtmittel eigentlich haben muss, damit es eine angenehme Arbeitsatmosphäre evoziert. Aus ergonomischer Perspektive ist die Antwort ganz eindeutig: Es sollte stets ein flackerfreies Licht verwendet werden. Selbst ein niederfrequentes Flackern, das gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden kann, löst beim Mitarbeiter unweigerlich Stress aus. Aus diesem Grund sollten ausschließlich hochfrequente LED-Leuchten zum Einsatz kommen. Dies führt ebenfalls zu einer Entlastung und somit zu signifikanter Qualitätssteigerung.

Konkreter Beleuchtungsbereich

Auch die Lichtstärke einer LED-Industrieleuchte darf keinesfalls unterschätzt werden. Wer an seinem Arbeitsplatz mit einem stark blendenden, zur Seite offenen Exemplar konfrontiert ist, verliert bei jedem Griff in die Materialbereitstellung nahe der Lampe seine „Adaption“. Darunter versteht man die Anpassung an die jeweils vorliegende Leuchtdichte, einfach gesagt: Helligkeit, die wir wahrnehmen. Das bedeutet, dass sich das Auge jedes Mal erneut an den Helligkeitsunterschied anpassen muss. Darunter leidet die Konzentration enorm. Aus diesem Grund muss hier die blendende Wirkung reduziert werden. Abhilfe schaffen Abschirmung und Fokussierung. Bei unseren LED-Leuchten setzen wir daher auf die effiziente Kombination einer Diffusorscheibe und eines Parabolspiegelrasters. Damit wird weitgehende Blendfreiheit erreicht. Zudem ist der Arbeitsplatz nun zwar stärker beleuchtet – jedoch nur dort, wo das Licht auch wirklich benötigt wird.

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