Ergonomie und Intralogistik: Gemeinsam stark

23. Aug 2017 item Redaktion

Wie sich zwei wichtige Leistungsmerkmale eines modernen Industriearbeitsplatzes dank kompatibler Schnittstellen perfekt ergänzen.

Die manuelle Montage ist auch in Zeiten von innovativen Lösungen zur Automatisierung von Arbeitsabläufen eine entscheidende Säule für effizienten Produktionsfluss in zahlreichen Branchen. Ergonomie und Intralogistik am Industriearbeitsplatz sind dabei wesentliche Faktoren, um genau dies zu erreichen. Sie schaffen die Grundvoraussetzungen, auf deren Basis jeder Mitarbeiter seine individuellen Leistungsvoraussetzungen optimal in niedrige Durchlaufzeiten bei konstant hoher Produktionsqualität umsetzen kann. Im Folgenden wird darüber hinaus noch einmal deutlich, warum ein modernes Arbeitsplatzsystem für die Industrie erst durch das nahtlose Zusammenspiel der einzelnen Vorteile sein volles Potenzial zur Effizienzsteigerung in der manuellen Produktion entfaltet.

Warum sich Ergonomie am Industriearbeitsplatz lohnt

Ergonomie wird im Kontext der industriellen Produktion noch immer von vielen Unternehmen unterschätzt. Die spätestens auf den zweiten Blick klaren Vorteile einer ergonomischen Gestaltung von Industriearbeitsplätzen übersieht man leicht. Letztendlich geht es nämlich beim Thema Ergonomie in erster Linie nicht um angenehme Arbeitsbedingungen, sondern um den langfristigen Erhalt einer hohen Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter in der manuellen Montage.

Ein elektrisch höhenverstellbarer Arbeitstisch erlaubt etwa nicht nur den einfachen Wechsel zwischen einer Montage im Sitzen und Stehen. Da Menschen nun einmal sehr unterschiedlich groß sind, kann jeder Mitarbeiter auch die individuell für ihn passende Tischhöhe wählen. Ohne eine solche Option werden gerade kleinere oder besonders große Werker schon in eine belastende Haltung gezwungen, bevor sie überhaupt mit ihrer Schicht begonnen haben. Das Gleiche gilt für die Materialbereitstellung, die für eine hohe Produktionseffizienz nicht statisch vorgegeben sein darf, sondern sich an den individuellen Greifraum jedes Mitarbeiters anpassen lassen muss.

Mit Intralogistik zu niedrigen Durchlaufzeiten

Wirklich wirken können die Vorteile von Ergonomie am Industriearbeitsplatz aber nur dann, wenn sie nicht durch Verzögerungen an anderer Stelle wieder ausgebremst werden. Ein in diesem Zusammenhang oft kritischer Punkt ist der Materialnachschub für den Werker am Arbeitstisch. Nicht umsonst stellt dessen möglichst effiziente Steuerung einen wesentlichen Faktor in der Lean Production dar. Das FIFO-Verfahren oder Just-in-Sequence sind nur zwei Beispiele für praktische Lösungsansätze.

Unterm Strich besteht die Zielsetzung einer effizienten Intralogistik immer darin, den Mitarbeiter in der manuellen Montage so wenig wie nur irgend möglich bei der Produktion zu stören. Wenn der Werker seine Arbeit bei neuem Materialnachschub unterbrechen oder sich im schlechtesten Fall das Material von einer zentral abgestellten Palette sogar selbst beschaffen muss, geht unnötig viel Zeit verloren. Für den Intralogistiker geht es vor allem darum, die Arbeitsplätze mit möglichst großen Standardbehältern versorgen zu können, ohne dass er sich um die Vereinzelung kümmern muss. Das optimale System für die Intralogistik stellt also nicht nur den Materialfluss sicher, sondern stellt über Greifschalen und Greifzungenprofile eine direkte Schnittstelle zum einzelnen Industriearbeitsplatz her.

Ergonomie und Intralogistik werden zu ergologistic®

Genau um diese Schnittstelle geht es bei item ergologistic®. Nach diesem Prinzip gestaltete Industriearbeitsplätze kombinieren die Vorteile ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung mit einem kontinuierlichen Materialnachschub, durch den sich der Werker voll auf seine Wertschöpfung konzentrieren kann. Mit item ergologistic® lassen sich Industriearbeitsplätze etwa über Tabletts mit Anschlagsprofil einfach über die Rückseite mit Kleinteilen in Standard-Behältern bestücken. Die Transportwagen werden dabei aus den gleichen modularen Komponenten wie die Arbeitsplätze konstruiert und lassen sich so schnell und einfach für nahtlose Übergänge aneinander anpassen.

In der Summe entstehen deutlich effizientere Produktionsprozesse also erst aus der reibungslosen Kombination der ergonomischen Optimierung der manuellen Produktionsschritte und der Zeiteinsparung durch eine optimal angebundene Intralogistik. Das ebenfalls deutlich reduzierte Risiko von langwierigen Muskel- und Skeletterkrankungen durch das ergonomische Gesamtkonzept fügt sich als weiterer positiver Effekt in die insgesamt mehr als positive Gesamtbilanz ein.

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