Schlanker Flitzer am Rheinufer

24. Jun 2015 item Redaktion

Am 21. Juni war es wieder soweit. In Düsseldorf rasten die Seifenkisten zum zweiten Mal über die Piste. Da durfte natürlich auch unser neugegründetes „item racing team“ nicht fehlen.  

Sie regen die Vorstellungskraft an und laden zu phantasievollem Design ein: Seifenkisten mögen klein sein und keinen Motor haben, doch Kult sind sie definitiv. Das hat sich die Verkehrswacht in Düsseldorf auch gesagt und 2014  das „Stadtwerke Düsseldorf Seifenkistenrennen“ ins Leben gerufen. Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe folgte letzten Sonntag der zweite Streich. Über 80 Teams wagten sich auf die 300 Meter lange Strecke am Düsseldorfer Rheinufer. Neben den Profiläufern konnten Schulen, Familien, Firmen, Vereine und Einzelfahrer mitmachen. Unser vierköpfiges Team rund um Innovation Manager Stefan Mostert blickt auf eine erfolgreiche erste Teilnahme zurück.   

Spontane Idee, begeisterte Teamkollegen

„Anfangs war es nur ein Einfall beim Surfen im Internet. Ich war einfach auf einen Bericht über das Düsseldorfer Seifenkistenrennen im vergangenen Jahr gestoßen“, erinnert sich Mostert über die Anfänge des Projekts. Rasch wurde aus dem Gedankenspiel ein passioniertes Projekt. Es dauerte nicht lange, bis sich weitere freiwillige Mitstreiter aus Entwicklungsabteilung und Industriedesign fanden: Nicolas Kellmann, Ralf Schmidt und Oskar Zaworski. Gemeinsam machte man sich an die Konstruktion einer Seifenkiste – mit unseren D30-Profilen.

Das Wort ist zwar geläufig, doch womit hat man es bei einer Seifenkiste genau zu tun? Es handelt sich dabei per Definition um ein selbstkonstruiertes Kleinfahrzeug auf vier Rädern, das keinen Antrieb aufweist. Daher können Seifenkisten nur auf abschüssigen Bahnen betrieben werden oder müssen durch eine Rampe „in Fahrt“ gebracht werden. In Düsseldorf begann der Start auf einer solchen Rampe, die am Mannesmannufer stand und die Teilnehmer so in Richtung Rheinkniebrücke beförderte. Obwohl das „item racing team“ im Firmencup startete, also einem Wettbewerb für Amateure, orientierte man sich an den anspruchsvollen technischen Vorgaben für Profifahrer.

Freizeitspaß und seriöses Unterfangen

Für viele Hobbyfahrer ist ein Seifenkistenrennen natürlich nur ein Spaß. So waren in Düsseldorf als Gefährt etwa eine Europalette und eine (erstaunlich schnelle!) Zinkwanne am Start. Bei unserem Team stand zweifelsohne die Tüftlerehre auf dem Spiel. Vier Wochen vor dem Renntag begannen die intensiven Vorbereitungen mit voller Unterstützung durch die Kollegen und das Unternehmen. So durfte etwa der Maschinenpark genutzt werden und auch vor Ort war ein Firmenwagen mit dem Racing-Team-Logo zum Transport der „leanen“ Seifenkiste im Einsatz. 

Am Renntag gab es dann, umrahmt von einem bunten Familienfest am Rheinufer, zwei Rennläufe zu bestehen. Zuerst war Teamkollege Nicolas Kellmann an der Reihe und holte prompt die zweitbeste Zeit. Obwohl durch eine fehlende Sekunde beim Lauf von Ralf Schmidt das Treppchen knapp verfehlt wurde, ist die Mannschaft jetzt siegeshungriger denn je. Initiator Mostert fasst zusammen: „Es war eine Art Test, daher sind wir durchaus zufrieden. Aber das war noch längst nicht alles. Das Ziel ist erst recht das Siegertreppchen. Wir werden alles gründlich und kontinuierlich optimieren!“ Auch hier spürt man also eindeutig den Geist der Lean Production. Der komplette Renntag und alle Ergebnisse im Video:

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