Pop-up-Store im edlen Aluminium-Look

15. Nov 2017 item Redaktion

Ein renommierter Designer nutzt für Pop-up-Stores auf vier Kontinenten Profiltechnik von item.

 „Gutes Design erkennt man daran, dass etwas nicht nur nett anzuschauen ist, sondern auch seinen Zweck erfüllt“, fasst der spanische Designer Tomás Alonso sein künstlerisches Credo zusammen. Diese Symbiose von Form und Funktion findet sich in allen von ihm gestalteten Objekten wieder. Hierbei reicht das Spektrum von Möbeln für den Hausgebrauch über Ausstellungsstücke in renommierten Gallerien und Museen bis hin zu Luxusartikeln wie Schüsseln aus Kristall und Marmor. Wie wir in unserem Beitrag über die D30-Regale bereits gezeigt hatten, zeichnet sich gerade das Profilrohrsystem D30 durch stilvolle Ästhetik und Zweckmäßigkeit gleichermaßen aus. Dies dachte sich auch Alonso und lässt auf dieser Grundlage die Sportprodukte eines noblen Kunden im besten Licht erscheinen. 

Lebenslange Passion für Design 

Tomás Alonso ist ein echter Kosmopolit. Lange hielt es ihn aufgrund seiner Begeisterung für Design nicht in seiner spanischen Heimat – bereits mit 19 Jahren ging er auf künstlerische Wanderschaft. Nach Etappen in den USA, Italien und Australien zog es ihn schließlich in die britische Landeshauptstadt. Dort studierte er am renommierten Royal College of Art, wo er auch seinen Abschluss machte. In einer ehemaligen Pianofabrik im Osten Londons richtete er sich bald darauf ein eigenes Studio ein. Diese Räumlichkeiten teilt er sich mit den fünf anderen Mitgliedern des von ihm mitgegründeten Künstlerkollektivs „OKAY STUDIO“.

Im „Tomás Alonso Design Studio“ entstehen minimalistische Objekte aller Art. Als eine seiner Hauptinspirationsquellen nennt er das Werk des italienischen Designers Achille Castiglioni (1918-2002). Dieser brachte sein Streben nach Funktionalität einmal prägnant und amüsant zum Ausdruck: „So raffiniert und so einfach – das gefällt mir!“ Dabei zieht Alonso keine Grenze zwischen Kunst und Kommerziellem: So gestaltet er sowohl Arbeiten für Design-Austellungen und Kunstfestivals als auch Produkte für bekannte Marken. Unter anderem hat er bereits erfolgreich für IKEA und Swarovski gearbeitet. Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die er durch seine Leidenschaft für Design trotz seiner jungen Jahre bereits sammeln konnte, zählen die Preise als „2013 Designer of the Year“ (AD Magazin, Spanien) und „Young Designer of the Year“ (Elle Deco Japan) im Jahr 2012. 

Radsportmarke mit hohem Anspruch

Radsport wiederum ist die Leidschaft des britischen Unternehmens Rapha und seiner Mitarbeiter. Innerhalb weniger Jahre ist das britische Unternehmen mit Radbekleidung und -Acessoires vom Startup-Geheimtipp zur Edelmarke in seiner Sparte aufgestiegen. Die Begeisterung für den Radsport wird tagtäglich gelebt. So gibt es einen inzwischen über 7000 Mitglieder zählenden globalen Radclub, den Rapha Cycling Club (RCC). Jeden Mittwoch schwingen sich die Mitarbeiter morgens motiviert selbst aufs Rad. In die Londoner Zentrale ist sogar ein Clubhaus integriert, in dem den ganzen Tag über Radsport gezeigt wird. Auch eine eigene Fahrradwerkstatt gibt es dort. 

Da verwundert es nicht, dass sich Rapha auch im Marketing und bei der Präsentation am Verkaufsort (Point of Sale) keinesfalls mit 08/15 zufriedengibt. In der Vermarktungsstrategie haben Pop-up Stores einen festen Platz. Dabei handelt es sich um das exakte Gegenteil eines stationären Geschäfts. Ein solcher Store wird kurzfristig in leerstehenden Räumlichkeiten errichtet und vor allem durch Mundpropaganda zu einem Erfolg. Hinzu kommt, dass die Mietpreise gering sind und sich Pop-up- Stores für Rapha als eine hervorragende Möglichkeit erwiesen, um neue Märkte auszutesten. In seinen Pop-up-Stores setzt Rapha auf einen Mix aus Produktpräsentation und Kunstinstallation, der sich an mehreren Aufbauten entfaltet. 

Flexibler Pop-up-Store voller Eleganz 

Jetzt war es die Aufgabe von Tomás Alonso, ein durchgängiges Einrichtungskonzept zu enwickeln, das leicht auf- und abzubauen ist und daher als Pop-up-Store auf Reisen gehen kann. Aufgrund der stets nur provisorischen Errichtung sah sich der Designer mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. „Für jedes neue Ladenlokal muss der Aufbau angepasst werden, Flexibilität ist also ein entscheidender Faktor. Gleichzeitig benötigt man Material, dass nicht nur flexibel, sondern auch ausgesprochen stabil ist“, erklärt Tomás Alonso. Schnell fiel daher die Wahl auf unser Profilrohrsystem D30, da es ihn neben „seinen technischen Eigenschaften auch durch den schnörkelosen Look überzeugen konnte“, wie er betont. Objekte wie Tische, Stühle und auch Rahmenkonstruktionen mussten sich nahtlos in die Verkaufsumgebung einfügen. 

Hinzu kam laut Alonso ein weiterer Faktor: „Der Innenverbinder kam gerade neu auf den Markt. Er war perfekt für uns, da er einen noch glatteren Look ermöglicht.“ Ebenfalls ein gutes Argument: die schwarze Profilvariante. Da Werbemaßnahmen stets in enger Abstimmung mit der Farbwelt einer Marke erfolgen, waren im Falle von Rapha nämlich schwarze Elemente gefragt. Die schwarze Profilrohr-Variante passt perfekt zum Stil des stillvollen Unternehmens. In Kombination mit Holzelementen und Schwarzweiß-Fotos von Radsporthelden ergibt sich eine reizvolle Bildwelt. So ist ein Sitzhalbkreis von großformatigen Fotos umgeben, die innerhalb des Panoramas des Ladengeschäfts regelrecht den Eindruck erwecken, live dabei zu sein. Nicht nur diese Ecke, sondern der gesamte Pop-up-Store ist so flexibel designt, dass in diesem Raum verschiedene Stimmungen auf klare, reduzierte Weise zusammenkommen. 

Sie möchten regelmäßig über innovative Anwendungsmöglichkeiten der item Lösungen informiert werden? Dann haben wir genau das Richtige für Sie: Abonnieren Sie doch einfach den item Blog über die Box oben rechts!

Aktuelles Möbel auf Grundlage des Profilrohrsystems D30

Schöner wohnen – mit Profil

9. Aug 2017 | item Redaktion

Profiltechnik für die Lean Production, versetzt in einen anderen, nicht minder spannenden Kontext.