Optimal für Stahl? Aluminium!

6. Sep 2017 item Redaktion

Gegensätze ziehen sich an: Darum setzt eine österreichische Traditionsschmiede auf unsere Aluminiumprofile.

Seit 300 Jahren entstehen in Köflach in der Steiermark hochwertige Schmiedeteile. Ursprünglich eine klassische Werkzeugschmiede, passte sich Krenhof immer wieder an neue technische und gesellschaftliche Entwicklungen an. Aufgrund der kontinuierlich sinkenden Bedeutung von Handwerkwerkszeugen für die Wirtschaft avancierte die Schmiede ab den 1980er-Jahren zu einem Spezialisten für Umformtechnik und Zulieferer für die Automobilindustrie. Während anfangs noch 117 Mitarbeiter 1.000 Tonnen Stahl pro Jahr verschmiedeten, verarbeiten mittlerweile 280 Mitarbeiter jährlich etwa 27.000 Tonnen Stahl. Für den hauseigenen Werkzeugbau und als Projektarbeit in der Rekrutierung von Nachwuchs setzt die Traditionsschmiede Krenhof gezielt auf Lösungen von item.

Ergonomische Industriearbeitsplätze für den Formenbau

Als Gesenkschmiede ist ein hochwertig und effizient aufgestellter Formenbau eine der Grundvoraussetzungen für den Erfolg von Krenhof. Traditionell wurden hier in der Werkstattausstattung typische Werkbänke auf Basis von Stahlprofilrohren eingesetzt – mit dem damit verbundenen Aufwand für die zahlreichen notwendigen Bearbeitungsschritte vom Schweißen über das Schleifen bis zur Grundierung und dem Deckanstrich. Vor allem mussten diese Schritte zwangläufig bei jedem Umbau der Werkbänke erneut durchgeführt werden. Nicht außer Acht zu lassen ist auch der optische Anspruch der item Lösung. 

Umbauten in der eigenen Werkstatt wurden damit neben den hohen Kosten zugleich zeitaufwendig. Beides wirkte sich nachteilig auf die Flexibilität aus, die als Zulieferer von Weltfirmen wie MAGNA, DOKA Schalungstechnik oder MAN gefordert ist. Aus diesem Grund entschied sich Krenhof, getreu dem eigenen Motto „Jeden Tag ein Stück besser“, die Werkstatt mit unserem flexiblen und ergonomischen Arbeitsplatzsystem auszustatten. Über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren wurden so schon viele der ehemaligen Stahlkonstruktionen abgelöst.

Jugendliche für Industrieberufe begeistern

Krenhof setzt Komponenten von item aber nicht nur dafür ein, um flexibel und effizient auf neue Kundenanforderungen zu reagieren. Wie viele andere mittelständische Unternehmen steht auch die Gesenkschmiede vor der Herausforderung, qualifizierte und motivierte Lehrlinge für Berufe in der Industrie zu finden. Gleichzeitig versteht Krenhof Kontinuität bei den Mitarbeitern als wichtige Säule der eigenen Kompetenz in der Umformtechnik, deren Basis mit einer bestmöglichen Lehrausbildung gelegt werden soll. 

Im Idealfall entscheiden sich zukünftige Lehrlinge schon während der Schulzeit für einen Beruf und das passende Unternehmen. Hierzu gibt es im Schulsystem Österreichs mit der Polytechnischen Schule (PTS) eine spezialisierte Schulform. Sie knüpft direkt an die Sekundarstufe I an und soll Schüler bis zum Ende der Unterrichtsplicht gezielt für den erfolgreichen Abschluss einer anschließenden Lehre und der Berufsschule qualifizieren. Dies gelingt durch einen hohen Praxisanteil, oft in Kooperation mit Unternehmen aus der Region.

Praxisprojekt: Messtechnik-Tisch von item 

Zum hohen Praxisbezug der Schulbildung an der PTS gehören regelmäßige Projekttage in den schuleigenen Werkstatträumen. Für eines dieser Projekte mit dem Schwerpunkt „5S am Arbeitsplatz“ sollte ein individuell konfigurierter Messtisch entstehen. Damit die Schüler bei dieser Gelegenheit einen realistischen Eindruck von den modernen Arbeitsabläufen bei Krenhof erhalten, wurden ihnen hierfür in Kooperation mit unserem österreichischen Partner Haberkorn Komponenten aus dem MB Systembaukasten zur Verfügung gestellt. 

Das sehenswerte Ergebnis wurde vor allem mit 160x40 Profilen aufgebaut. Noch entscheidender ist aber, dass der Messtisch mit Abschluss des Projekts fest in die Werkstattausstattung der PTS übergeht und so noch Generationen von Schülern zur Verfügung steht. Auch für Krenhof erwies sich das Projekt auf ganzer Linie als Erfolg: Gleich drei beteiligte Schüler haben sich mittlerweile für eine Ausbildung in dem Traditionsunternehmen entschieden.

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