Girls‘Day: Verbindungen zu Technik schaffen

30. Apr 2015 item Redaktion

Der 23.04.2015 stand bei item ganz im Zeichen des Girls‘Day. Ziel des bundesweiten Aktionstages ist es, Mädchen für traditionell von Jungen ergriffene Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu begeistern.

Auch in diesem Jahr fanden sich wieder sehr schnell zwölf Mädchen der Klassen 5 bis 10, die diesen speziellen Tag bei item in Solingen verbringen wollten. Obwohl es dabei im Kern um erste Einblicke in die Arbeit einer technischen Produktdesignerin und der Fachinformatikerin für Systemintegration oder Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung ging, stand der Spaß an der Technik im Vordergrund.

Azubis zeigen ihren Wunschberuf

Der erste Weg der potenziellen Nachwuchskräfte führte direkt in die Werkstatt. Zwei Profilstücke mussten hier im rechten Winkel miteinander verbunden werden. Für die dazu notwendige Bohrung traten die einzelnen Damen persönlich an die Maschine, auch wenn der Arbeitsplatz in der Produktion für einige Teilnehmerinnen zunächst ziemlich ungewohnt war.

Deutlich lockerer wurde es dann in den Praxis-Workshops, welche von Azubis betreut wurden. Hierbei baute eine Gruppe, nach einer kurzen Präsentation der IT-Ausbildungen, im direkten Praxiseinsatz einen kompletten PC auseinander. Dabei erklärte ein Azubi aus der IT auch gleich die Funktion der einzelnen Komponenten und beantwortete die zahlreichen Rückfragen der Teilnehmerinnen. Eine Auszubildende zur technischen Produktdesignerin stellte ihren Wunschberuf und die damit verbundene Arbeit im CAD-Programm mit der beispielhaften Konstruktion eines Kugelschreibers vor.

Komm, mach MINT

Getreu dem Motto der Initiative „Komm, mach MINT“, setzten die Mädchen die Erfahrungen des Vormittags nach einem gemeinsamen Mittagessen beim Bau eines Bilderrahmens aus unseren Profilen um. Dort wo nicht auf Anhieb alles passgenau ineinandergreifen wollte, half der item Schonhammer mit einigen gezielten Schlägen nach. Vervollständigt wurde der Rahmen mit einem persönlichen Schnappschuss vom Vormittag, den natürlich jede Teilnehmerin behalten durfte.   

Damit ging ein „cooler Tag“, der nach Meinung viele Teilnehmerinnen „viel besser als erwartet war“ gegen 15:00 viel zu schnell zu Ende. Und auch wenn etliche Mädchen trotz des Girls`Days am Ende keinen technischen Beruf ergreifen werden, hilft die Aktion in jedem Fall Vorbehalte gegenüber den MINT-Disziplinen abzubauen, die auch heute noch fest in erlernten Rollenbildern verankert sind.

Eine Chance für beide Seiten

„Einige Mädchen haben dadurch auch falsche Vorstellungen von der Arbeit einer technischen Produktdesignerin. Allein der Begriff ‚Design‘ ist der deutschen Berufsbezeichnung schon etwas irreführend“, sagt Jörg Schiemann, Ausbilder der Auszubildenden zu technischen Produktdesignern und fügt hinzu: „Im späteren Berufsleben geht es selten um die Konstruktion eines schönen Autos. Gefragt sind eher funktionale und effiziente Lösungen für sehr spezifische Projekte“.

Dadurch ist die Aufgabe des technischen Produktdesigners aber auch so interessant. Hier sind neben der fachlichen Qualifikation ebenso die Kreativität und der individuelle Blickwinkel auf Problemstellungen gleichermaßen für den beruflichen Erfolg entscheidend. Dies macht die technische Produktdesignerin in einem Team auch so wertvoll und für uns interessant.

Mehr zu den Ausbildungen bei item auf item-karriere.de

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