Gezielt den innerbetrieblichen Materialfluss optimieren

22. Nov 2017 item Redaktion

Nachdem wir erst vor kurzem mit ergologistic® das Zusammenspiel von Ergonomie und Intralogistik beleuchtet haben, zoomen wir jetzt gewissermaßen näher ran.

Heute soll es um den innerbetrieblichen Materialfluss als solchen gehen. Dieser spielt für eine optimale Produktionseffizienz eine zentrale Rolle. Entsprechend sind die Anforderungen an eine zeitgemäße Intralogistik sehr hoch. Trotz des Präfixes „Intra“ (lat.: „dazwischen“) existiert Intralogistik keinesfalls in einer Art sicherem Zwischenraum. Sie ist externen Faktoren und erheblichem Druck von außen ausgesetzt. Daher muss ein Rad perfekt ins andere greifen, Verzögerungen rächen sich schnell. Neben verbrauchsgesteuerter Materialbereitstellung und Mitarbeiterpartizipation kommt auch der Beschaffenheit der Betriebsmittel eine Schlüsselrolle zu. 

Weniger Verschwendung, besserer Materialfluss

Für einen reibungslosen innerbetrieblichen Materialfluss muss gewährleistet sein, dass sämtliche intralogistische Prozesse jederzeit angepasst werden können. Gleichzeitig darf diese Flexibilität nicht auf Kosten der Stabilität des eingesetzten Materials gehen. Wenn Betriebsmittel oftmals ausfallen und repariert werden müssen, schlägt sich dies in absolut vermeidbaren Kosten nieder. In anderen Worten: Es kommt zu Verschwendung. In der Anti-Verschwendungs-Lehre der 7 Muda wird generell aufgezeigt, wie derartige Fallstricke zu umgehen sind. Dabei reicht die alleinige Berücksichtigung der effizienzsteigernden Prinzipien der Lean Production auf methodischer Ebene jedoch nicht aus. Wer den innerbetrieblichen Materialfluss optimieren möchte, muss beim Betriebsmittelbau ausdrücklich auf Flexibilität und Langlebigkeit achten.

 

Die technische Seite der Intralogistik 

Dies führt direkt zum Herzstück moderner Betriebsmittel in der Intralogistik: Mit einer modularen Profiltechnik, wie sie der Lean Production Systembaukasten von item bietet, sind Lösungen und vor allem Optimierungen schnell umgesetzt. Hierbei genügt ein Werkzeug, um entsprechende Anpassungen (etwa an einem Transportwagen) vorzunehmen – bei konstanter Stabilität. Daher müssen die Verbinder nicht nachgezogen werden. Zudem weisen sie kein Kriechverhalten auf. Auf diese Weise entfallen unproduktive Wartezeiten, ganz zu schweigen von potenziellen Sicherheitsrisiken aufgrund von Verbindungen, die sich im ungünstigsten Fall während des Einsatzes lösen. Der innerbetriebliche Materialfluss bleibt durch moderne Intralogistik also von technischen Unwägbarkeiten verschont.

 

 

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