„¡Arriba! ¡Arriba!“ – Das schnellste Profil von Mexiko

26. Okt 2016 item Redaktion

Wie item seinen Teil zur engen wirtschaftlichen Verbindung zwischen Deutschland und Mexiko leistet.

Mit Mexiko verbindet man gemeinhin eine Menge an touristischen Vorstellungen: Riesige Sombreros, lebhafte Mariachi-Musik, aztekische Tempel, sengende Hitze und Kakteen, die lange Schatten werfen. Dies verdeckt jedoch schnell die Tatsache, dass das einwohnerreichste spanischsprachige Land in den letzten Jahren wirtschaftlich stark aufgeholt hat. Besonders mit Deutschland hat sich in dieser Zeit eine für beide Seiten sehr erfolgreiche Zusammenarbeitet entwickelt. Dazu gehört auch das Engagement von item. Beim kulturellen bilateralen Austausch wird generell ebenfalls viel getan.  

 Eine bewährte Partnerschaft 

„Wenn man nur einen Flecken dieser Erde als Paradies bezeichnen dürfte, müsste es Mexiko sein.“ Mit diesen Worten brachte Entdecker Alexander von Humboldt seine Mexiko-Erlebnisse im frühen 19. Jahrhundert auf den Punkt. Der legendäre Naturforscher gilt als Begründer des deutsch-mexikanischen Austauschs. Richtig Fahrt nehmen die Beziehungen allerdings erst seit dem Jahr 2000 auf, nicht zuletzt dank eines Freihandelsabkommens zwischen Mexiko und der EU. Während es 2002 nur 600 deutschstämmige Unternehmen in Mexiko gab, so sind es nun schon 1750. Zusammen beschäftigen sie über 120000 Mitarbeiter. Sie tragen damit knapp sieben Prozent zum mexikanischen Bruttoinlandsprodukt bei. 

Deutschland ist inzwischen zum wichtigsten Handelspartner des Landes innerhalb der EU avanciert. Die vorteilhafte geographische Lage Mexikos zwischen Nord-und Südamerika und die Unabhängigkeit vom Euro sind wichtige Faktoren. Hinzu kommen wirtschaftsfreundliche Handelsabkommen, insbesondere mit den USA. Gleichzeitig stellt auch Mexiko selbst einen interessanten Absatzmarkt dar. So erreichten die deutschen Exporte im letzten Jahr ein Volumen von insgesamt 11,1 Milliarden Euro. Was die in Mexiko ansässigen deutschen Unternehmen angeht, so nimmt der Automotive-Bereich eine wesentliche Rolle ein. Aber auch der Chemie- und Pharmabranche oder dem Maschinenbau hat das Land einiges zu bieten. 

Erfolg in Mexiko 

Angesichts dieser äußerst vielversprechenden Entwicklung verwundert es nicht, dass auch wir in Mexiko präsent sind – und das schon seit fast zwei Jahren. Die ursprüngliche Idee war, ein zentrales Warenlager für zwei unserer US-Vertriebspartner zu haben, um sie effizient mit Material zu versorgen. Im Jahr 2011 wurde dieses Lager dann im Rahmen einer Expansion zum Hauptquartier für Nord- und Südamerika. Nachdem die folgenden Jahre ebenfalls mehr als erfreulich verliefen, setzten wir ab 2014 zusätzlich auf die tatkräftige Unterstützung durch Vertriebspartner.  

Inzwischen verfügen wir über vier mexikanische Vertriebspartner: item Noreste Mexico, item Oeste, item Sur Mexico und item Bajio. Das letztgenannte Unternehmen ist das jüngste Mitglied im mexikanischen item Netzwerk. Die Bajio-Region umfasst Bundesstaaten Aguascalientes, Guanajuato, Jalisco, Queretaro und San Luis Potosi und hat sich zum Mittelpunkt der mexikanischen Automotive-Industrie gemausert. Daneben boomen dort auch die Elektronik- und Luftfahrtbranche. Beste Voraussetzungen also, um den deutsch-mexikanischen Handelsbeziehungen ein weiteres erfolgreiches Kapitel hinzuzufügen. 

Das Deutschland-Mexiko-Jahr

Ganz aktuell schlagen sich die außerordentlich positiv gewachsenen Beziehungen der beiden Länder auch im Deutschland-Mexiko-Jahr nieder, das im April 2016 begann und noch bis Mai 2017 andauern wird. Es gehört zu den Vereinbarungen der 2015 gegründeten Binationalen Kommission (BNK) der beiden Länder. Ziel ist die Vorstellung der eigenen Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Partnerland. 

Den Auftakt bildete im Frühling die Ausstellung „Die Maya – Sprache der Schönheit“ im Berliner Martin-Gropius-Bau, die prominent von Bundespräsident Joachim Gauck und Mexikos Staatspräsident Enrique Peña Nieto eröffnet wurde. Im Juni folgte dann auf mexikanischem Boden der Start einer großangelegten Schau mit Bildern des Malers Otto Dix (1891-1969). Zukünftige Highlights des „Año Dual“ umfassen etwa den Max Planck Science Tunnel und ein Open-Source-Projekt über urbane Mobilität. 

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