Abwasserturm für die Hochschule Esslingen

21. Mär 2018 item Redaktion

Wie die Fakultät Gebäude-Energie-Umwelt mit einem aufwendigen Aufbau Abwasserströmungen simuliert. 

Die Hochschule Esslingen ist 2006 aus einem Zusammenschluss der Fachhochschule für Technik mit der Fachhochschule Esslingen – Hochschule für Sozialwesen hervorgegangen. An 11 Fakultäten lernen derzeit knapp 6100 Studierende fleißig für ihre Zukunft, angeleitet von 224 Professorinnen und Professoren. Zahlreiche Ergebnisse in Hochschulrankings sprechen für die Qualität der Betreuung: 2016 belegte man etwa im Ranking der Wirtschaftswoche im Bereich Maschinenbau den dritten Platz. An der Fakultät Gebäude-Energie-Umwelt werden zudem zwei Studiengänge – Bachelor Gebäude-, Energie- und Umwelttechnik und Master Energiesysteme und Energiemanagement – angeboten, die es nur hier gibt. Nicht zuletzt angesichts der Energiewende sind dies Studiengänge mit Zukunft. Auch für die Praxiserfahrung der Studierenden wird einiges geboten – und hier kommt item ins Spiel. 

7 Meter für vielfältige Praxis-Einblicke 

Zu den Vorzeigeprojekten der Fakultät gehört der Neubau des Laborgebäudes, der mit einem aufwendigen Abwasserturm aufwartet. Anhand dieser Anlage sehen Studenten unter Live-Bedingungen, wie sich Strömungen in normalen Haushalten im Detail verhalten. Dafür werden eine Einrichtung zur Demonstrierung der Toilettenspülung, die Simulation einer Badewanne und verschiedene Waschbecken eingesetzt. Anhand des Baus einer Sanitäranlage lässt sich den Studierenden anschaulich zeigen, welche Flüchtigkeitsfehler beim Aufbau von Abwasserleitungen zu vermeiden sind. Aufgrund guter Erfahrungen mit unserer Profiltechnik, etwa bei der Konstruktion von Testgestellen für die Zertifizierung von Toilettenspülungen, stand für die Hochschule Esslingen schnell die Verwendung von item Lösungen fest. Zum Einsatz kamen hier das Treppen Podeste System (TPS) und Profile aus der Baureihe 8. Über das TPS ist das Gestell über zwei Ebenen begehbar. 

Viele Herausforderungen, ideales Material

Obwohl das Material für den Abwasserturm schon im Herbst 2013 bearbeitet und an die Hochschule Esslingen geliefert wurde, verstrich noch einige Zeit bis zum Aufbau. Aufgrund von Verzögerungen bei der Entstehung des Laborgebäudes konnte es erst knapp drei Jahre später losgehen. Inzwischen hatten sich jedoch die baulichen Anforderungen geändert. Daher ging es für Teile des Abwasserturms, darunter die Treppe und Podeste, wieder zurück zum item Standort Ulm. Modifizierungen ließen sich dank der Modularität des Materials jedoch schnell umsetzen. 

 

Optimales Laborgebäude zur Energiewende 

Das am 30. Juni 2017 offiziell eingeweihte Laborgebäude ist 1400 Quadratmeter groß und verfügt über 35 Laborprüfstände aller Art. Während zuvor die Laborräume über den Campus verteilt waren, ist jetzt eine zentrale Anlaufstelle vorhanden. Ziel war von Anfang an die Schaffung einer inspirierenden Lernumgebung, an der sich Theorie und Praxis auf das Beste verbinden. Diese Grundhaltung wird bereits in der Gestaltung des Gebäudes deutlich: Es beherbergt nicht nur die Labore, sondern fungiert selbst als Forschungsgegenstand. 

Beispielsweise dient die gesamte IT-Infrastruktur mitsamt der Technik zum energetischen Monitoring und der Gebäudeautomation als Anschauungsobjekt für die Studenten. Daneben zeichnet sich das neue Laborgebäude vor allem durch seine Nachhaltigkeit aus. Es erzeugt mehr Energie, als es verbraucht, etwa durch eine eigene Solaranlage auf dem Dach. Dieses Engagement wurde bereits mit der Zertifizierung als nachhaltiges Gebäude durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) honoriert.

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